Porta Nigra in Trier

Trier

In Trier beginnt die Mittelmosel eine Stadt die sehr viel zu bieten hat. Sie wirkt auf mich wie ein kleines Budapest, denn der Fluss teilt die Stadt ähnlich wie die Donau Buda und Pest. Auf der einen Seite Triers findet man die Innenstadt mit Porta Nigra, Trierer Dom, Liebfrauenkirche, Kurfürstlichem Palais, Kaisertherme und weiteren Sehenswürdigkeiten.
Auf der anderen Seite liegt, erhöht auf den „roten Felsen“, die Villa Weißhaus mit dem dahinter liegenden Drachenhaus und der Aussichtsplattform der Fachhochschule. Man kann sich Trier, ausgehend von dieser Seite, wunderbar von außen nähern. Begibt man sich zunächst zum Weißhaus hat man ein schönes Stadt-Panorama und bekommt einen guten Überblick über die Stadt. Von hier aus erahnt man, was es noch Spektakuläres zu sehen geben wird wenn man in das Zentrum Triers kommt. Auf dieser Seite der Mosel befindet sich zudem auch der Höhenwanderweg. Man sollte hier an der Villa Weißhaus ruhig ein wenig dem Felsenpfad folgen – es lohnt sich. Das alte Drachenhaus mit Rosengarten liegt nicht weit von der Villa Weißhaus und ist natürlich ebenfalls einen Blick wert.

Panoramablick auf Trier
Panoramablick auf Trier

Hat man sich satt gesehen, ist es an der Zeit die Moselseite z.B. über die Kaiser Wilhelm Brücke zu wechseln und in das Zentrum von Trier vorzustoßen.
Der Hauptmarkt Triers ist mit seinen funkelnden, historischen Fassaden und teilweise goldenen Elementen samt Marktbrunnen eine Attraktion für sich.

Historische Hausfassaden am Hauptmarkt in Trier
Historische Hausfassaden am Hauptmarkt in Trier

Von hier aus kann man dann jede Sehenswürdigkeit gut zu Fuß erreichen.
Folgt man der Fußgängerzone in Richtung Simeonstraße, kann man die Judengasse entdecken, dem alten Eingang zum jüdischen Viertel der Stadt. Am Ende der Straße folgt dann das erste große Wahrzeichen Triers: die Porta Nigra.
Vom Hauptmarkt Richtung Sternstraße ist es nicht weit zum Trierer Dom. Direkt neben dem Trierer Dom befindet sich auch die Liebfrauenkirche.

Blick auf die Liebfrauenkirche
Blick auf die Liebfrauenkirche

Gleich zwei Prunkbauten nebeneinander und man wird Mühe haben dieses so schnell zu begreifen wie man sie sieht. Von hier aus kann man durch die Liebfrauenstraße bis zur Konstantinbasilika vorstoßen. Wer das dahinter liegende Kurfürstliche Palais und seinen Palastgarten entdeckt, wird glauben er sei in einer anderen Welt. Viele Statuen, Wasserbecken, Springbrunnen und das Palais selbst lassen einen für einen Moment glauben, die Zeit wäre stehen geblieben.

Trierer Dom mit blauem Himmel
Trierer Dom mit blauem Himmel

Folgt man den Gärten, stößt man auf ein weiteres Stück Geschichte: die Kaisertherme. Wer jetzt noch Puste hat kann sich auch das Amphitheater von Trier ansehen. Der Weg dorthin zieht sich zu Fuß allerdings ein wenig.
Hat man dieses Pflichtprogramm absolviert kann ich nur empfehlen einen schön temperierten Riesling am Hauptmarkt zu genießen und dabei die Eindrücke nachwirken zulassen.

Es gibt natürlich noch mehr als die erwähnten Attraktionen in Trier! Was habt Ihr entdeckt oder hat euch besonders gefallen?

Links:

Wikipedia Villa Weißhaus

trier.de

FAZ-Artikel So alt ist die Porta Nigra wirklich

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.